DiP-Workshop bereitet Verbundprojektpartner auf finale Antragstellung vor

20 von 30 Verbundprojekten des Konsortiums „Modellregion der Bioökonomie zur Digitalisierung pflanzlicher Wertschöpfungsketten im Mitteldeutschen Revier in Sachsen-Anhalt“ – kurz DiP – wurden im Spätsommer 2023 nach der Begutachtung ihrer Skizzen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aufgefordert, einen vollständigen Antrag für die erste Förderphase von 2024 bis 2028 einzureichen. Die an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) angesiedelte DiP-Koordinierungsstelle organisierte zur Vorbereitung Anfang September eine Partnerworkshop.
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Verbundprojektpartner im Gespräch bei einer DiP-Informationsveranstaltung zur Antragsvorbereitung. © Juliane Ziegler

Ziel war neben einer kompakten Zusammenfassung aller für die Antragstellung wesentlichen Informationen und Hintergründe zum Projekt auch die Beantwortung von Fragen, die Beseitigung von Unsicherheiten sowie das Vernetzen der Beteiligten. Im Ergebnis konnten durch vielfältige Gesprächs- und Diskussionsmöglichkeiten außerdem erste Synergien und Unterstützungsmöglichkeiten gefunden und viel Klarheit rund um die Antragstellung geschaffen werden. „Dieser intensive Kontakt zwischen den Partnern war sehr wichtig für alle“, berichtet DiP-Projektleiter und -Sprecher Prof. Dr. Klaus Pillen von seinen Eindrücken „weil wir nur gemeinsam unser übergreifendes Ziel erreichen, im südlichen Sachsen-Anhalt durch die Förderung eine Modellregion der Bioökonomie zu schaffen, die diese ehemalige Kohlefolgeregion dann durch neue und innovative Arbeitsplätze und Märkte sowie eine nachhaltige und effiziente digitalisierte Agrarwirtschaft tiefgreifend verändert haben wird.“ Sind die Ergebnisse am Ende der ersten Förderphase vielversprechend, könnte es vom BMBF bis 2032 eine Folgeförderung zur Verstetigung und Erweiterung der erreichten Ziele geben.
Nach erfolgreicher Umsetzung der Projektziele soll sich die Modellregion der Bioökonomie im mitteldeutschen Revier durch eine neue wirtschaftliche Prosperität und höhere Lebensqualität für die Bevölkerung auszeichnen sowie von einer Verbesserung des Standort-Images profitieren. Damit soll sie eine bundesweite Vorreiterrolle bezüglich nachhaltiger, klimaresilienter und ökonomischer moderner Agrarwirtschaft erzielen.

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