Begleitforschung

BegleitDiP

Begleitforschung der Digitalisierung pflanzenbasierter Wertschöpfungsketten zur Entwicklung eines partizipativen und lernenden Nachhaltigkeits-Monitorings.

Projektbeschreibung

Das Projekt analysiert regionale Stakeholderstrukturen und entwickelt gemeinsam mit den Stakeholdern Transformationsindikatoren und Zukunftsbilder. Ganzheitliche Bewertungsansätze für das regionalisierte sozio-ökonomische Impact Assessment werden etabliert, um die praktische Implementierung der im DiP-Bündnis erforschten Innovationen zu unterstützen und gleichzeitig die Region in Ihrer Entwicklung zu begleiten. Die Informationen und Indikatoren werden in BegleitDiP für Zielgruppen passgerecht kommunikativ aufbereitet und weitergegeben. Geplant ist die Darstellung auf einer digitalen Informationsplattform mit offenem Zugriff für alle Stakeholder. Das Setting des Monitorings besitzt einen stark partizipativen, lernenden und kommunikativen Charakter. Das Projekt BegleitDiP führt dieses Monitoring mit dazugehörigen Kommunikationsaktivitäten durch.

Für Sachsen-Anhalts Süden zeigt das Projekt vorhandene Potenziale strategisch für die Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise auf.

Das Projekt ist in fünf Arbeitspakete (AP) unterteilt:
AP1 beinhaltet die Analyse der Stakeholderlandschaft und koordiniert die Aktivitäten zur Partizipation der Stakeholder, um – in Abstimmung mit der DiP-Koordinierungsstelle – deren aktive Beteiligung an den Aktivitäten der Begleitforschung sicherzustellen.
In AP2 werden zwei lebenszyklusbasierte Bewertungsmethoden entwickelt, die es ermöglichen, die verschiedenen in den Fokusthemen der DiP-Modellregion entwickelten Prozesse und technischen Konzepte zu evaluieren und ihre Auswirkungen auf die Region zu einzuordnen.
Diese Ergebnisse werden in AP3 mit Informationen und Daten aus den einzelnen Projekten der Dip-Region verknüpft, automatisiert und so aufbereitet, dass sie den Stakeholdern der Region in Form eines lernenden Monitoringsystems der regionalen Nachhaltigkeit zur Verfügung stehen.
In AP4 werden die gewonnenen Ergebnisse zusammengeführt und ausgewertet, um daraus Empfehlungen für die Weiterentwicklung der DiP-Projekte und Politikempfehlungen für den Umgang mit Strukturwandelregionen abzuleiten. Die Synthese trägt dazu bei, die regionalen Voraussetzungen für die Umsetzung der in der DiP-Modellregion angestrebten Digitalisierungsansätze zu stärken.
AP5 koordiniert die Aktivitäten innerhalb der Begleitforschung und organisiert den Austausch mit der Koordinationsstelle und den Partnern im DiP-Bündnis.

Ziele

  • Entwicklung eines partizipativen, digitalen Nachhaltigkeits-Monitoring-Toolkits
  • Erstellung einer regionalisierten Online-Datenbank und eines Online-Marktplatzes  zu Betrieben, Stoff- und Energieflüssen, Input/Outputs, etc.
  • Messbare Bewertung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Effekte
  • Kommunikation von Nachhaltigkeitsfortschritten auf regionaler und nationaler Ebene

Förderdauer

01.09.2024 – 31.12.2028
Verbundkoordinator:in
Prof. Dr.-Ing. Daniela Thrän
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Leipzig

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