News

Eine Lange Nacht im Zeichen des Strukturwandels und DiP mittendrin

Stürmischer Auftakt, aber keine Regenschauer: Die Lange Nacht der Wissenschaften in Halle wurde zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Mehrere Strukturwandelinitiativen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) präsentierten sich mit einem gemeinsamen Stand auf dem zentralen Universitätsplatz in Halle. Auf einer Breite von zwölf Metern und mit mehreren begleitenden Vorträgen zeigten sie, wie intensiv im Umfeld der Universität an der Transformation des Mitteldeutschen Kohlereviers gearbeitet wird.

Unser Sprecher Prof. Klaus Pillen stellte den Gästen seines Vortrags die Ansätze des DiP-Verbundes für eine pflanzenbasierte Wertschöpfung in der Region vor. Prof. Gabriele Stangl erläuterte anhand eines Praxisbeispiels, wie veganes Vitamin D3 aus einer Pflanze gewonnen werden kann, die an die klimatischen Bedingungen Mitteldeutschlands angepasst werden soll.


Prof. Pillen - Präsentation Lange nach der Wissenschaft - Bioökonomie

Am DiP-Stand kamen wir mit zahlreichen Gästen ins Gespräch. Sie konnten ihren Geruchssinn an der Geruchsorgel des Projektes DiP-NA-WIR testen, mehr über Pflanzen als regionale Ressource erfahren und bei einem Memory-Spiel Rohstoffe den daraus hergestellten Produkten zuordnen.

Mehr als zehn DiP-Projekte waren zudem an ihren jeweiligen Standorten zu erleben. Insbesondere auf dem Heidecampus boten sie vielfältige Einblicke in die Pflanzenzüchtung, den Pflanzenbau, die Pflanzenbiochemie, die Biotechnologie, die Bioinformatik und die Entwicklung von Herstellungsverfahren für biobasierte Produkte.

Auch die Rektorin der MLU, Prof. Dr. Claudia Becker, besuchte unseren Stand. Im Gespräch informierte sie sich darüber, wie DiP mit Spitzenforschung und regionalem Wissenstransfer zum Gelingen des Strukturwandels beiträgt.